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Gesetzliche Grundlagen

Zentrale rechtliche Grundlagen für die pädagogische Arbeit in unserer Kindertageseinrichtung.

So heißt es z.B. im KJHG (Kinder- und Jugendhilfegesetz, zuletzt geändert durch Gesetz vom 15. Dezember 2001).

§ 1 Recht auf Erziehung, Elternverantwortung, Jugendhilfe

Absatz 1:

Jeder junge Mensch hat ein Recht auf Förderung seiner Entwicklung und Erziehung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit.

§ 8a Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung

Absatz 2:

In Vereinbarungen mit den Trägern von Einrichtungen und Diensten, die Leistungen nach diesem Buch erbringen, ist sicherzustellen, dass deren Fachkräfte den Schutzauftrag nach Absatz 1 in entsprechender Weise wahrnehmen und bei der Abschätzung des Gefährdungsrisikos eine insoweit erfahrene Fachkraft hinzuziehen. Insbesondere ist die Verpflichtung aufzunehmen, dass die Fachkräfte bei den Personensorgeberechtigten oder den Erziehungsberechtigten auf die Inanspruchnahme von Hilfen hinwirken, wenn sie diese für erforderlich halten, und das Jugendamt informieren, falls die angenommenen Hilfen nicht ausreichend erscheinen, um die Gefährdung abzuwenden.

§ 22 Grundsätze der Förderung

Absatz 2:

Tageseinrichtungen für Kinder und Kindertagespflege sollen

  1. die Entwicklung des Kindes zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit fördern,
  2. die Erziehung und Bildung in der Familie unterstützen und ergänzen,
  3. den Eltern dabei helfen, Erwerbstätigkeit und Kindererziehung besser miteinander vereinbaren zu können.

§ 22a Förderung in Tageseinrichtungen

Absatz 1:

Die Träger der öffentlichen Jugendhilfe sollen die Qualität der Förderung in ihren Einrichtungen durch geeignete Maßnahmen sicherstellen und weiterentwickeln. Dazu gehören die Entwicklung und der Einsatz einer pädagogischen Konzeption als Grundlage für die Erfüllung des Förderungsauftrags sowie der Einsatz von Instrumenten und Verfahren zur Evaluation der Arbeit in den Einrichtungen.

Darüber hinaus heißt es im hessischen Kinder- und Jugendhilfegesetzbuch (HKJGB)
Vom 18. Dezember 2006 *)
zuletzt geändert durch Artikel 2 des Gesetzes vom 15. Oktober 2014

§ 26

Absatz 1:

Die Tageseinrichtung hat einen eigenständigen Bildungs- und Erziehungsauftrag. Sie ergänzt und unterstützt die Erziehung des Kindes in der Familie und soll die
Gesamtentwicklung des Kindes durch allgemeine und gezielte Bildungs- und Erziehungsangebote fördern. Ihre Aufgabe ist es insbesondere, durch differenzierte Bildungs- und Erziehungsarbeit die geistige, seelische und körperliche Entwicklung des Kindes anzuregen, seine Gemeinschaftsfähigkeit zu fördern und allen Kindern gleiche Entwicklungschancen zu geben. Zur Erfüllung dieser Aufgabe und zur Sicherung eines kontinuierlichen Bildungs- und Erziehungsprozesses sollen die pädagogischen Fachkräfte mit den Erziehungsberechtigten und den anderen an der Bildung und Erziehung beteiligten Institutionen und Tagespflegepersonen partnerschaftlich bei der Bildung, Erziehung und Betreuung der Kinder zusammenarbeiten (Bildungs- und Erziehungspartnerschaft).

Weitere Vorgaben, die zur Grundlage unserer Arbeit gehören, sind begründet im:

  • UN-Kinderrechtskonvention
  • Bundeskinderschutzgesetz
  • Hessischen Erziehungs- und Bildungsplan
  • Infektionsschutzgesetz
  • Satzung über die Benutzung der Kindertagesstätten der Gemeinde Kefenrod
  • Anmeldervertrag

 
 
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